FAQ’s

Wie ist die Idee zu einem Unverpacktladen entstanden?

Der erste Unverpackt-Laden in Deutschland wurde 2014 in Kiel gegründet und verlief medial relativ unspektakulär. Als meine Frau mehr oder weniger zufällig auf die Seite von  der Inhaberin Marie Delaperriere stieß, dachte sie sich gleich, dass mich das interessieren würde. Schließlich bin ich seit meiner Jugend ein Umweltschoner und betreibe Hannovers einzige Fahrradtischlerei. Sie schickte mir den Link – was sie damit allerdings auslösen würde, hätte sie sich wohl nicht träumen lassen: Nachdem ich Marie in Kiel besucht hatte, war schon auf dem Rückweg klar, dass ich ebenfalls einen Unverpackt-Laden ins Leben rufen wollte. Fortan steckte ich all meine Energie, Phantasie und Geld in das Projekt, und ein Jahr später wurde Lola geboren.

Welche Produkte kann man bei euch kaufen?

Eine Übersicht über unser Sortiment findest du auf unserer Homepage unter „Lola“ – „Sortiment“

Wie viel Müll produziert ein verpackungsfreier Laden?

In einem verpackungsfreien Laden ist der Müllaufwand nachgewiesen geringer, als in einem Supermarkt. Wir haben zwar auch Verpackungsmüll, den wir wiederverwenden und fachgerecht entsorgen, allerdings ist das kein Vergleich zu den ganzen Einzelverpackungen.

Wie wird die Ware verpackt?

Am besten gefallen uns natürlich die Pfandverpackungen. Obst und Gemüse wird beispielsweise in Pfandkisten geliefert, genauso wie Milch, Butter, Quark und Joghurt. Diese Gefäße werden bei einer neuen Lieferung dann von den Lieferanten wieder mitgenommen. Glücklicherweise gibt es auch viele Lieferanten, die ihre Produkte in Papiersäcken und Kartons verpacken. Einige Produkte kommen jedoch noch nicht ohne Plastikverpackung aus.

Wie wird die Ware geliefert?

Das ist ganz unterschiedlich. Einige Produkte werden von den Lieferanten selbst geliefert, andere mit einer Spedition und teilweise auch durch Paketdienste.

Sind die Preise höher als üblich?

Ja und Nein. Unsere Preise sind vergleichbar mit denen eines Bioladens – 90% unseres Sortiments ist bio. Wenn wir bei Produkten eine preiswertere Alternative finden, die unseren Vorstellungen entspricht, geben wir die Preise auch an unsere KundInnen weiter.
Da wir die Produkte in großen Gebinden einkaufen, erhalten wir teilweise einen kleinen Mengenrabatt. Die Behälter müssen jedoch regelmäßig nachgefüllt und gesäubert werden, wodurch unsere Personalkosten höher sind, als in einem konventionellen Supermarkt.

Gibt es auch Gutscheine?

Ja! Gutscheine kannst du in beiden Filialen – in der Südstadt und in Linden – kaufen.

Welches Produkt ist euer Bestseller?

Das sind wohl die feinen Haferflocken und Kaffee. Sehr beliebt ist jedoch auch die Milch aus der Milchzapfanlage.